Wer – was – wann – wo?

Die Gruppe Euregio-SpurNull e.V. besteht z.Zt. aus 16 Mitgliedern. Geplant ist der Bau einer Modul- bzw. Segment-Anlage in der Baugröße Null. Wir treffen uns regelmäßig Mittwochs ab 18 Uhr. Zu den Treffen sind Interessenten eingeladen, wir bitten aber vorerst um vorherige Anmeldung per email (siehe Kontakt). Unsere Location ist in Tetz (zwischen Jülich und Linnich) in der Lambertusstr. 73.

Ein Hinweis zu den Fotos auf unserer Website:

Sämtliche auf der Homepage eingestellten Fotos unterliegen dem Urheberrecht und sie dürfen nicht ohne Zustimmung heruntergeladen, gespeichert oder an anderer Stelle verwendet werden.

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„So macht es Sinn!“

Einhelliger Kommentar: „Fahren nach Plan und Zeit – das macht Spaß!“

Seit Ende letzten Jahres veranstaltet die Euregio SpurNull wenigstens vier Fahrtage pro Jahr. Verpflichtet haben wir uns dazu, um den Fördermitgliedern unseres Vereins mehr zu bieten als nur ab und an zu Besuch kommen zu dürfen. Aber es war nicht nur dieser Gedanke, der uns dazu bewog, uns zu vier Fahrtagen zu verpflichten. Es hat auch für die regulären Mitglieder, die jede Woche in Tetz basteln, Vorteile. Während nämlich an diesen wöchentlichen Terminen praktisch immer an der Anlage gebaut wird, kam manchem unter uns der Spaß am Spiel zu selten vor. Ein Entgegenkommen also auch für die regulären Mitglieder. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem, dass am Mittwoch vor einem Fahrtag mal wieder aufgeräumt und sauber gemacht wird. Das Schienenputzen ist zwar nicht die spannendste Sache, muss aber sein. Und je größer die Anlage wird, desto schmerzlicher vermissen wir einen guten Schienenputzwagen. Aber wir haben Hoffnung…

Fahrtag heißt nun nicht: jeder bringt mit, wozu er Lust hat und lässt fahren. Natürlich geht auch das, aber bisher haben wir „nur“ nach Plan gefahren: Zugläufe abgefahren. Mehr eigentlich nicht.

Letzten Mittwoch nun war das anders: Zwei Mitglieder, die den Abend vorbereitet hatten (wobei der eine die Arbeit hatte und der andere nur die klugen Reden hielt), führten den anwesenden Mitgliedern vor, wie es heute gehen sollte: Zugläufe mit vorgegebenen Fahrzeugen (Loks und Wagen), Personen- wie Güterzüge, mit Wagenkarten und Rangieraufträgen. Dazu ein Zeitplan, wann welcher Zug eintreffen bzw. wieder abfahren sollte. Zwar nutzten wir noch keine Modellzeituhr, aber die normale große Uhr, die im Raum hängt, diente dem gleichen Zweck.

Bildfahrplan-Zugverbindunge

Punkt 18.00 Fuhr der erste Zug aus Dunkelhausen Richtung Ulrichstein – bis zum Einfahrsignal, das HP 0 zeigte. Der Zug wurde dort dem Lokführer des Bahnhofsbereichs übergeben – und dann ging es los: G-Wagen des PmG rangieren, Lok umsetzen (Ulrichstein ist bekanntlich Kopfbahnhof), Zug am Bahnsteig bereitstellen. Einfahrt und Ausfahrt über Gleis 1, das ansonsten immer frei zu halten ist. Ankunft eines kurzen Nahgüterzuges. Zustellung der einzelnen Wagen an ihre Ladestellen (G-Wagen an Tor 1 des Güterschuppens, R 20 zur Laderampe, Gms 60 zum Freiladegleis, Kds 56 in die Fabrik). Lok zur Behandlung ins kleine BW.

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Zwischendurch schlägt die Uhr: Der P 2375 hat Abfahrt. Gut, dass Gleis 1 frei geblieben ist! Die Rangierarbeiten müssen kurz unterbrochen werden – und weiter geht’s: Das Ausfahrsignal zeigt HP 1.
So führten die beiden Organisatoren in das Fahren nach Plan mit Wagenkarten, Rangieraufträgen und Beachtung der Uhr ein, erklärten das Was und Warum und nebenbei etwas zur Bahnhofsfahrordnung.

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Sehr aufmerksam hatten alle anderen dem Treiben zugeschaut. Denn nun sollten sie es selbst versuchen. Ein Team aus vier Mitgliedern übernahm alle Aufgaben (Signale, Weichen, Rangierarbeiten usw.) und bekam dafür ein komplett neues Setting. Nach einer halben Stunde sollte es abgearbeitet sein: vier Zugfahrten waren abzuwickeln.

Während die erste Gruppe ihre Aufgaben abarbeitete, blieben interessanterweise alle anderen dabei und beobachteten das Geschehen. Weitere Teams folgten im Laufe des Abends.

WagenkartenNoch am Abend und dann auch später in Mails bekundeten die Teilnehmer, dass ihnen dieser Abend sehr viel Spaß gemacht habe. Veränderungsvorschläge blieben auch nicht aus: Lokkarten mit Adressen zu den Aufgaben geben, etwas mehr Zeit einplanen, damit einwandfreie Abwicklung gelingt und man nicht unter Zeitdruck mal „husch, husch“ ungenau und gegen Regeln arbeitet. Ja, und das Ganze auch mal nur für Epoche IV oder V. Und, was wir nicht erwartet hatten und was wir uns nicht getraut hatten: „Warum nicht mal als Wettbewerb?“ Genau das hatten wir nämlich ursprünglich vorgehabt, aber dann verworfen: „Die Teilnehmer haben mit Bahnhofsfahrordnung noch keine Erfahrung, so richtig Rangieren nach Auftrag und dann noch gegen die Uhr? Lass uns zuerst mal zeigen, wie das geht und lass die anderen erst mal probieren! Wenn’s gut geht, gefällt es ihnen und keiner wird bloß gestellt, weil irgendwas nicht klappt!“

Nun, es hat geklappt, und die Rückmeldungen an Andreas und mich waren gut. Auf dem Weg werden wir weiter gehen. Lokkarten – klar! Und die Telefonverbindung zwischen Dunkelhausen und Ulrichstein mit stilechten alten Wählscheibentelefonen ist auch schon in Arbeit.

WR, 30.06.16

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Der kleine Goldenberg

Der Besuch bei den Solinger Eisenbahnfreunden am letzten Wochenende brachte wider Erwarten eine nette kleine Bereicherung meines Fahrzeugbestandes mit sich. Michael Schnellenkamp bot einen mir bis dahin nur aus der einschlägigen Literatur bekannten kurzen Kesselwagen mit hölzernem Umbau an. Auch wenn das Modell in die Epoche I und vielleicht noch II gehört, hatte das kleine Wägelchen es mir gleich angetan und so zückte ich die Geldbörse, für 99 € war er dann mein.

Worum geht es?

Schon vor vielen Jahren hatte ich das Buch  von Manfred Jacobs „Historische Güterwagen“  erworben und immer mal wieder darin geblättert. Dabei war mir neben manchen anderen Fahrzeugen, die sich vielleicht mit vertretbarem Aufwand bauen ließen, auch der „Kesselwagen mit hölzernem Umbau zur Beförderung schwefliger Säure“ (Jacobs, S. 107) aufgefallen, den die Waggon-Fabrik Uerdingen 1914 für die Fa. Goldenberg-Geramont in Oestrich-Winkel am Rhein gebaut hatte.

Im Netz heißt es zu diesem Unternehmen:

„Die von Friedrich Lothar Geromont (1846-1903) (in Oestrich-Winkel, d.V.) gegründete Firma war spezialisiert auf die Produktion von Weinstein- und Zitronensäure sowie weinsaure Salze. […] 1919 war die Fabrik der wichtigste Zulieferer von Weinstein und Zitronensäure für die Herstellung von Backpulver durch die Nährmittelfabrik Dr. August Oetker in Bielefeld. 1927 erfolgte die Einstellung des Betriebes.“

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Chemische_Fabrik_Goldenberg_Geromont

Das Vorbild hat eine Länge ü.P. von 6950 mm bei einem Radstand von nur 2900 mm. Im hölzernen Aufbau befand sich ein Kessel von 4410 mm Länge und einem Durchmesser von 1600 mm. Das genietete Fahrgestell konnte 10t Ladung tragen; gebremst wurde der Wagen über eine Spindelbremse; ein hölzernes Bremserhaus der üblichen Bauweise stand auf dem Untergestell. Laut Abbildung bei Jacobs hatte der Wagen Halterungen für Schlussscheiben an allen vier Ecken, zwei am Kasten und zwei am Bühnengeländer.

Quelle: http://wbf-kk.de/Bilder/ksh.html

Dieses Fahrzeug ist derzeit bei Michael Schnellenkamp zu haben. Er schrieb mir dazu kürzlich: “ Die Urmodelle und die Beschriftung stammen noch von Herr Felkl (WMK). Ich habe noch ca. 20 Wagen, die ich aber nur auf Ausstellungen abgebe. Alle mit Lenzkupplung. Die Modelle mit Originalkupplung sind schon alle weg. Total waren es mal 150 Modelle. Kein Versand. Gekauft wie besehen. Der nächste Verkauf ist in Sande.“

Die Umsetzung des Vorbildes ins Modell möchte ich als gut gelungen bezeichnen, auch wenn nicht alles in letzter Konsequenz stimmt. Mit 153 mm LüP ist die Länge bis auf 1,5 mm eingehalten, beim  Radstand allerdings stimmt das nicht: 64,4 mm ist das Soll, gemessen habe ich aber 72 mm. Das Fahrgestell weist eine Bremsanlage auf, allerdings auch Einrichtungen einer Druckluftbremse, die, so meine ich, nicht dahin gehört, da der Wagen nur handbegremst wurde. Offene Wagenkastenstützen nehmen die Seitenwandstreben auf. Eine 2 mm starke Stahlblechplatte im Innern sorgt für ausreichendes Gewicht. Angebaut sind Hülsenpuffer und nicht Stangenpuffer.

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Der hölzerne Umbau gibt den Eindruck, wie er vom Foto aus dem Jacobs-Buch bekannt ist, sehr gut wieder. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung. Nicht ganz vorbildgetreu ist die Wiedergabe des Bühnengeländers, das offenbar aus dem 0-Scale-Sortiment stammt und nicht den hohen Handlauf wiedergibt. Demzufolge sitzen auch die Signalstützen auf beiden Seiten des Wagens am Kasten und nicht wie beim Vorbild auf der einen Seite am Geländer. Das Dach des hölzernen Umbaues zieren vier Luken, die für Befüllung, Entlüftung und Entleerung dienten.

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Fazit: Ein sehr schönes, seltenes Modell, das trotz einiger Abweichungen vom Vorbild sehr gut gefällt.

WR, 25.06.16

 

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Zeiten der Stille…

sind nun vorbei! Der Berichterstatter entschuldigt sich: Eine Hausrenovierung und ein Umzug, gelegentliche zeitaufwändige berufliche Tätigkeit und – zugegeben – nun auch der Aufbau einer eigenen heimischen Modellbahn können selbst einen Pensionär zeitlich so beanspruchen, dass die Berichterstattung über den Verein zu kurz kommt. Das soll nun wieder anders werden.

Letzter Fahrtag und damit auch letzter Bericht datieren vom 16. bzw. 17. März. Seitdem gibt es auf unserer Anlage keinen Betrieb mehr, da die bisherige alte Diagonale abgebaut worden ist. Sie hat nun ausgedient. Fast vier Jahre war sie an verschiedenen Stellen der Anlage im Einsatz, mal als Fiddleyard, mal als Durchgangsbahnhof und immer mal wieder an anderen Stellen im Raum aufgebaut. Sie musste nun weichen, da an ihrer Stelle ein neuer, zu gestaltender Abschnitt der Vereinsanlage entstehen soll. Die neue Diagonale misst rund 11m in der Länge. Mittlerweile sind die „Kästen“ dafür fertig.
diagonalenbau
In „Heimarbeit“ hat ein Mitglied sie zu Hause in Garage und Wintergarten zusammengebaut aus den von einem Schreiner vorbereiteten Einzelteilen. Nun stehen sie fertig lackiert, mit höhenverstellbaren Metallbeinen und schon für den Einbau der Elektrik bzw. Elektronik vorbereitet quer im Raum an ihrem zukünftigen Ort. Sie sind so konstruiert, dass sie transportabel bleiben und bei Ausstellungen z.B. in Gießen gezeigt werden können.
Auf dieser Diagonalen ist ein kleiner Bahnhof vorgesehen, der Zugkreuzungen auf der eingleisigen, elektrifizierten Strecke ermöglicht. Das Bahnhofsgebäude kommt von Stangel (Sonnborn) und ist fast fertig – natürlich wieder mit Inneneinrichtung und Beleuchtung.

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Zwei Eisenbahnerwohnhäuser mit Nebengebäude sind ebenfalls fertig; sie wurden nach einem H0-Vorbild komplett selbst gebaut. Ein Bericht über den Bau wird voraussichtlich demnächst im SNM erscheinen.

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Als Gleismaterial ist Flexgleis von Hegob vorgesehen. Die Wahl der Weichen ist noch nicht entschieden.

Am „küchenseitigen“ Ende der Diagonalen ist der Übergang in den Bogen angelegt worden. Der Bogenabschnitt selbst ist mittlerweile für die Landschaftsgestaltung vorbereitet: Viel Styrodur und etwas Gips halfen, den Untergrund anzulegen. Ein Überführungsbauwerk in Betonmanier ist dort entstanden. Eine Scheune wird in der Nähe ihren Platz finden.

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Auch an der ersten Hubbrücke geht die Arbeit weiter, dort also, wo es bei den letzten Fahrtagen nach Kahlstein ging. Auch dieses Provisorium ist verschwunden, den hinter der Hubbrücke an der langen Wand entlang entstehen nun die Trassen für vier Gleise: auf der unteren Ebene wird es Richtung Aufstellbahnhof gehen, auf der mittleren führt die Strecke zum Bahnhof auf der neuen Diagonalen, und auf der oberen Ebene geht es doppelgleisig zum zukünftig über Dunkelhausen liegenden Bahnhof. Die Hubbrücke ist eine der kompliziertesten Baustellen derzeit. Da drei Gleise darüber führen, ist an den Übergängen absolute Genauigkeit wichtig.

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Die Landschaftsgestaltung wird ausgehend von einer KleinstKontrollAnlage erfolgen. Es hat sich bewährt, solche größeren Bauabschnitte, wie das an der Langwand sein wird, vorher ausgehend von einer solchen KKA zu diskutieren. Denn die zweidimensionale Skizze auf dem Papier ist einfach weniger anschaulich.

KKA

Ein Mitglied hat für diesen Abschnitt auch schon die erste Brücke und ein Tunnelportal gebaut.

bruecke tunnelportal

Am anderen Ende wird eifrig geschottert. Der dortige Bogen hat zwar noch keinen Anschluss, aber die Landschaftsgestaltung an dieser Stelle verlangt einfach, dass alle Gleise liegen.

Ganz in der Nähe, quasi nebenan, werkeln zwei Mitglieder am zukünftigen BW. Der hölzerne Rohbau steht bereits, genauer gesagt der Unterbau. Seit etwa sechs Wochen ist nun das eigentliche BW im Bau. Eine Drehscheibe von Real-Modell wurde von den Mitgliedern finanziert, der Lokschuppen ist Spende eines Mitgliedes. Dies gilt, nebenbei bemerkt, auch für das gesamte Material für die Diagonale und den Bau der verschiedenen Gebäude.

lokschuppen

Da die Drehscheibe keine automatische Verriegelung hat, wie wir das z.B. in H0 von der Fleischmann-Scheibe kennen, ist ein absolut genaues Anfahren der einzelnen abgehenden Gleise erforderlich. Das aber gelingt nur, wenn man einen genauen Blick darauf werfen kann. Und das ist leider dort, wo die Scheibe letztlich eingebaut wird, nicht im vollen Umfang gegeben. Was tun? USB-Kamera und ein altes Laptop sind die Lösung. So wird also demnächst die Kamera genau über der Drehscheibe Position beziehen und das präzise Anfahren der einzelnen Gleise ermöglichen.

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Wenn in den vergangenen Wochen keinerlei Betrieb auf der Anlage möglich war, so hat das neben dem Abbau der alten Diagonalen noch einen weiteren Grund: Die große Zentrale, unsere Power Unit, ist komplett überarbeitet worden. Mittlerweile verfügt sie über acht Booster, die jeweils drei Abschnitte der Anlage versorgen. Kontrolliert werden die Abschnitte von PSX-Modulen. Großer Vorteil: Ein Kurzschluss in einem Abschnitt wird durch das PSX-Modul kontrolliert, alle anderen Abschnitte der gesamten Anlage bleiben im Betrieb. Weitere große Ringkerntrafos und Lüfter wurden in der PU eingebaut, das Layout in der „Kiste“ komplett überarbeitet. Erste Testfahrten letzten Mittwoch verliefen zufriedenstellend.

PU2 PU boosterplan

Wie geht es nun weiter?
Zuerst einmal gibt es nächsten Mittwoch einen vereinsinternen Fahrtag, der für die Teilnehmer etwas Neues bringen wird.
Anschließend geht der Bau an den momentan fünf Baustellen weiter: Diagonale befahrbar machen (Trasse legen mit wenigstens zwei Weichen, um wieder die gesamte Strecke befahren zu können); Trasse an der Wand entlang legen; Landschaftsgestaltung im Bereich der beiden großen Bögen; Ausgestaltung des BW-Bereichs.
Wir gehen z.Zt. davon aus, dass wir nach den Sommerferien die neue Diagonale befahren können Und wir denken ernsthaft darüber nach, mal wieder die Tür für Gäste zu öffnen (und nicht nur wie in letzter Zeit für unsere Fördermitglieder). Allerdings dann nur mit Voranmeldung und für eine begrenzte Besucherzahl, da wir den Raum mittlerweile so „zugebaut“ haben, dass wir die Gästezahl begrenzen müssen. Wenn es so weit ist, werden die geneigten Leser das hier erfahren.
Bis bald dann!
W.R. (17.06.16)

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Was wird es geben?

Vor allem gibt es eine Baustelle „live“ zu sehen: Das große E-Lok-BW im Bau mit Drehscheibe und Lokschuppen für E94, E44, E10 und E40. Während der Ausstellungstage bauen wir weiter!

Weiterhin: Der Umbausatz für die MTH-E94 auf ESU 4.0 L mit allen erforderlichen Bauteilen und Platinen

Das Müllautomodul aus dem aktuellen Spur-Null-Magazin

Das Modul mit der gedeckten Drehscheibe auf Fleischmann-Basis.

Wir sehen uns in Gießen!

WR, 23.03.2016

 

 

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Fahrtag mit Raritäten

Beim gestrigen Fahrtag kam sie zum letzten Male zum Einsatz: Die alte „Diagonale“. Der älteste und immer nur provisorische Teil unserer Anlage erlebte gestern beim vorerst letzten Fahrtag seinen letzten Einsatz. Als Provisorium 2010 in einer Aachener Wohnung entstanden hatte dieser Fiddleyard Ende 2011 in Gangelt bei einer Modellbahnausstellung seinen ersten Auftritt; danach stand er in Tetz an verschiedenen Positionen; 2014 kam er in Bonn bei der Ausstellung des Arbeitskreises Rheinlandbahnen (Modellbahn total) erneut zum Einsatz – und bis gestern diente er als diagonaler Übergang zwischen den beiden Bögen an den Enden unserer stationären Anlage. Ab nächste Woche wird dieser Fiddleyard nun abgebaut. In den folgenden Wochen entsteht hier die neue Diagonale mit einem kleinen Bahnhof. Dieser Teil der Anlage wird transportabel sein und – so hoffen wir – ab 2017 bei auswärtigen Ausstellungen zu sehen sein. Die letzten Bilder vor dem „Abriss“:

Diagonale1 Diagonale2

 

Den gestrigen Fahrtag nutzen Gäste und Mitglieder eifrig zum Fahren nach Plan, so wie es auch schon im Videotagebuch 3 zu sehen ist. Neben den allgemein bekannten Modellen aus dem Hause Lenz kamen etliche Fahrzeuge zum Einsatz, die sonst seltener zu sehen sind und dementsprechend auf großes Interesse stießen. Den Reigen eröffnete frühzeitig am Abend eine digitalisierte und rauchende BR 24 von Dingler:

Dingler24_1 Dingler24_2

Zur guten Luft trug auch eine BR 85 aus dem Hause Kiss bei:
BR85_2 BR85_1

Sie beförderte mit Vorliebe den von ihrem Besitzer gebauten Weichenkranzug (Arge-Bausatz):

Kranzug2 Kranzug1
Kranzug4 Kranzug3

Nicht unbekannt, aber immer wieder befragt ist die MTH-E94: „Läuft sie denn jetzt?“ „Was ist daran gemacht worden?“ Die Geschichten um dieses Modell sind Lesern ja hinlänglich bekannt. „Ja, sie läuft, sogar ganz manierlich mit dem MTH-Decoder!“ Wobei man sagen muss, dass die gesamte Elektronik beim Busch-MTH-Service ausgetauscht worden ist. Im Augenblick ist sie noch im Umbau: Die Fotos zeigen die fertige Seite mit dem ursprünglich kurzen (also jetzt gekürzten Dach) und dem zurückverlegten oberen Spitzenlicht.
E94_1
E94_2

Zur Messe in Gießen hoffen wir, dieses und etliche weitere E-Lok-Modelle in angemessener Umgebung präsentieren zu können.
Eine große Schatzkiste brachte Modelle zum Vorschein, die Forumslesern schon bekannt sein werden, da ihr Besitzer die Bauaktionen und Digitalisierungsarbeiten dort schon vorgestellt hatte. Die beiden E-Loks, eine 103 und eine 151, bekamen bei uns zum ersten Mal Platz für reichlichen Auslauf.
schatzkiste schatzkiste2
schatzkiste3
103_1 103_2
151_blau1 151_blau2

Später am Abend gesellte sich zur Lemaco-151 in blau-beige noch eine weitere Maschine dieser Baureihe, aber in der Ursprungslackierung
151grün

Zusammen mit einer 156 (J&P) präsentierten die drei Loks Ausschnitte aus dem wechselnden Farbkonzept der Bahn.
151-156
jp156JP156_1

Den Reigen der Raritäten komplettierte schließlich die BR 23, ein „Wurstkessel“ aus dem Hause Kiss.
23_1 23_2

 

Quasi am Rande stand ein kleines Modul von 60x80cm, das einen Ausschnitt zeigt aus einem zukünftig geplanten BW: Eine gedeckte Drehscheibe, wie es sie zu Länderbahnzeiten und mancher Orts sogar bis in die frühe DB-Zeit gab. Zu sehen gibt es dieses Modul auch an unserem Stand in Gießen.
Dreh1
Dreh4 Dreh3

 

WR, 17.03.2016

 

 

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Videotagebücher

Guten Tag,

seit heute ist der 3. Teil unseres Videotagebuchs verfügbar.

In dieser Folge 3 werden neben Plänen der Anlage insbesondere verschiedene Fahrszenen gezeigt. Diese sind entstanden sowohl bei Fahrtagen mit Gästen als auch an den Vereinsabenden. Neben den regulären Anlagenteilen sind auch einige Provisorien zu sehen, die nur für den temporären Fahrbetrieb gebaut wurden, die aber beim Weiterbau der Anlage gemäß Planung wieder entfernt werden bzw. schon wurden.

Teil 2 gibt Eindrücke vom Tag der Modelleisenbahn am 02.12.2015 wieder, an dem der Verein Euregio Spur Null einen Fahrtag durchgeführt hat, bei dem rund 70 Besucher teilgenommen haben.

Das Videotagebuch Teil 1 zeigt die Prinzipdarstellung der Modellbahnanlage des Vereins Euregio Spur Null e.V. in Tetz sowie einige Szenen bei den Arbeiten an der Anlage im November 2015.

WR, 13.03.2016

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Fahrtag

Ja, Fahrtag, nicht Vatertag! Der kommt erst später.

Also nur zur Erinnerung für unsere Freunde respektive Fördermitglieder:
Am Mittwoch, 16.03.2016 ist der nächste Fahrtag. So ab 17 Uhr. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Zum letzten Male befahren wir die alte Diagonale, Kahlstein wird hoffentlich durch die neue Trasse ersetzt sein, so dass die Strecke trotz Baufortschritt nicht kürzer sein wird. Bis zum 16. wird also noch fleißig gebastelt.

Vielleicht können die Fördermitglieder mal eben eine Mail schreiben, damit wir wissen, ob Ihr alle kommt.

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Gruß
Wolfgang

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